Qualitätsstandards
Höchster Anspruch an die Steuerungstechnik
Standardisierte Systeme
Schnelligkit und Zuverlässigkeit
Steuerungstechnik
Die Steuerungstechnik (auch MSR Technik oder Kybernetik) ist Teilgebiet der Automatisierungstechnik. Ihr Ziel besteht darin, Prozesse und Maschinen zu automatisieren, also selbstständig und unabhängig zu betreiben.
Die MSR Technik ist aus der Zumahme verschiedener Bedürfnisse entstanden. Neben der Entlastung des Menschen von gefährlichen oder anstrengenden Tätigkeiten, Qualitätsverbesserungen oder höheren erzielbaren Geschwindigkeiten sind vor allem der Bedarf nach umfassender Kontrolle und Kosteneinsparung die treibenden Federn.
Die Grenze der MSR Technik ergibt sich vor allem aus der wirtschaftlichen Vertretbarkeit. Prinzipiell ist es heutzutage möglich fast alle Prozesse automatisch ablaufen zu lassen, allerdings kann dies eine kostspielige Angelegenheit sein. Daher ist es wichtig ein gesundes Kosten Nutzen Verhältnis zu erreichen.
Sensorik
Inzwischen gibt es für fast jede physikalische Größe Methoden um diese zu messe (z.B. Kraft, Druck, elektrischer Strom, Fließgeschwindigkeit oder Temperatur). Die Größen können mit Hilfe von Sensoren in digitaler und analoger Form erfasst werden. Sensoren dienen also dazu Zustände in Information umzuwandeln, die als Quelle für die automatische und manuelle Steuerung dienen. (Bild: VEGA - Füllstandsmesser)
Steuerungseinheit
Die Informationsbearbeitung erfasst die analogen und digitalen Zustände der Sensoren. Bei einer hohen Automatisierung und somit vielen Sensoren treten große Datenmengen auf, die verarbeitet und kommuniziert werden müssen. Dies führt zu Bussystemen. Dadurch werden viele Kommunikationsteilnehmer miteinander verbunden und zentral zusammengeführt. (z.B. Modbus, ProdiBus, KNX, LON, etc.).(Bild: WAGO - Klemme)
Die mechanische Umsetzung erfolgt in Schaltschränken. Hier laufen alle Informationen zusammen. Sie beinhalten neben Modulen für die analogen und digitalen Ein- und Ausgänge (IO-System) auch eine selbstprogrammierende Steuereinheit (SPS). Diese dient dazu die Zustände zu verarbeiten und Befehle an die Aktoren weiter zu geben. Welche Befehle, und wie diese Befehle weitergegeben werden, wird mit Hilfe spezieller Programmiersprachen individuell vorgegeben. Was die SPS nicht kann ist das Archivieren, Dokumentieren und Auswerten der Daten sowie das Alarmieren bei Störfällen. Hierzu wird eine zentrale Leitstellentechnik benötigt. (Bild: ABB - SpS)
Aktorik
Die Aufgabe der Aktoren besteht darin, elektrische Signale in mechanische Bewegungen oder andere physikalische Größen umzusetzen (z.B. Laufgeschwindigkeit eines Motors, Lichtschalter, ). Die Befehle dazu erhalten sie entweder aus der selbstprogrammierenden Steuerungseinheit (Aktoren werden nach vorprogrammierten Alorithmen angesteuert) oder von einer zentralen Leitstelle, von wo aus der Prozess überwacht und manuell gesteuert und gewartet werden kann (siehe dazu ZLT Technik).(Bild: Möller - Motorstarter)